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Langener Waldsee (wilder Teil) - Sicherheitsdienst macht Stress Heute ist

Nachprüfung Südseite erfolgt
Langen, Dienstag, den 28.06.2005 15:00 (IP)

Natürlich stehen keine derartigen Schilder auf der Südseite. Man findet nur die alten Schilder der Stadt Langen. Dafür sieht man auf "unserer" Seite alle 20 Meter ein Schild. Was man davon halten soll, kann sich jeder selbst denken.

Auf der Südseite gibt es ein größeres Müllproblem. An einer Stelle ist eine richtige Müllhalde von oben zu sehen.

Dank sieben engagierten Leuten, die im Oktober 2004 eine Müllsammelaktion gestartet haben, ist es auf der Nordseite recht sauber.

Seid bitte so nett und umweltbewusst und nehmt alles wieder mit, was ihr angeschleppt habt.  Auch oben im Wald. Der kostenlose abendliche Strandservice fällt dieses Jahr aus, wurde berichtet :-)


Jetzt Verbotsschilder am Strand
Langen, Montag, den 27.06.2005 14:00 (IP)

Es stehen jetzt Verbotsschilder am Strand. Betreten und Baden verboten und Motorcross und Quad fahren sogar strengstens verboten....

Ich hoffe, dass diese auch auf der "Heten"-Seite stehen. Werde es gelegentlich nachprüfen. 


Schwule durch Polizeigewalt vom Langener Waldsee (wilder Teil) wieder vertrieben
Langen, Donnerstag, den 23.06.2005 15:00 (IP)

Schon am Dienstag, den 21.06.2005 erschienen die Leute vom Sicherheitsdienst der Fa. Sehring an der Gay-Beach und forderten die Leute auf, das Gelände zu verlassen.  Andernfalls würde die Polizei kommen um die Personalien aufzunehmen zum Zwecke der  Anzeigenerstattung. Eine Weile blieben sie vor Ort. Die Polizei kam nicht. Mussten wohl richtige Verbrecher fangen. Das Südufer mit den Heten wurde nach meinen Beobachtungen nicht abgefahren. Was soll man davon halten ?

Aus den leider recht wortkargen Stammbesuchern war nur herauszubekommen, dass das in diesem Jahr schon öfters vorkam.

Heute nun kam unser Teammitglied gerade am Strand an, als plötzlich eine Aufbruchstimmung einsetzte. Die Polizei war im Anmarsch. Vorher wäre schon der Sicherheitsdienst da gewesen.

Nach strategischen Rückzug auf das Plateau oben am Weg, konnte ich beobachten, das tatsächlich Polizeibeamte dort auftauchten und die restlichen Besucher kontrollierten.

Wie nachher zu erfahren war, musste ein Besucher Euro 35,-- Strafgeld bezahlen (für 2 Personen). Rechtsgrundlage wäre das Aufenthalts-Gesetz (laut ergoogeln geht es hier um ausländische Mitbürger, die sich in der BRD aufhalten wollen - was das mit dem Langener Waldsee zu schaffen hat, ist mir ein Rätsel). Abends und Nachts würden auch Kontrollen stattfinden, erzählte mir ein Besucher.

Wie schon im letzten Jahr, fehlt jeglicher Hinweis auf Privatbesitz. Keine Verbotsschilder der Fa. Sehring an dem Zugangsweg und auch keine Einzäunung, noch nicht mal ein gespanntes, billiges Seil. Der zuständige Herr (oder Dame) bei der Fa. Sehring hat  wohl die Geschäftsleitung verärgert und wurde mit dieser Sisyphusarbeit bestraft. Anders ist das dilettantische Vorgehen nicht mehr zu erklären.

Zur Erbauung noch mal untenstehend die Artikel aus dem letzen Jahr.
(IP)


Langener Waldsee (wilder Teil) - Brief der Stadt Langen
 02.10.2004

Unser Vorstand des gay-web e.V. hat einen Brief an den Magistrat der Stadt Langen mit der Bitte um Aufklärung der Besitzverhältnisse geschrieben.

Vor kurzem kam eine Antwort, aus der wir hier zitieren:

  • Es ist tatsächlich so, das die Stadt Langen diesen Bereich an die Fa. Sehring verpachtet hat. Zweck ist die Auskiesung und anschließende Rekultivierung des Geländes.
  • Die Planungen sehen für die Ostgrube eine Naturschutzzone ohne Freizeitnutzung vor.
  • Das Vorgehen des Sicherheitsdienstes der Fa. Sehring wird positiv gesehen, um diesen Bereich vor Beeinträchtigungen und Störungen zu schützen. Es würde sich nicht um gezielte Aktionen gegen Schwule und Lesben handeln.
  • Es wird auf das offizielle Strandbad verwiesen.

Fakt ist somit, das wir dort kein Aufenthaltsrecht haben und der Sicherheitsdienst der Fa. Sehring die Leute vertreiben darf (natürlich im angemessenen Rahmen). 

Was bleibt, ist die unprofessionelle Beschilderung, die immer wieder für Diskussionsstoff sorgen wird.

Was Ihr nun aus diesen Informationen macht, bleibt Euch überlassen. frankfurt.gay-web kann nicht mehr erreichen. 

Bitte vergesst nicht, uns zu  schreiben , falls ihr noch weitere Vorfälle erlebt.

frankfurt.gay-web - Die tun was !!!   (IP)


Langener Waldsee (wilder Teil) - Rechtliche Lage
 31.07.2004

Wie versprochen, haben wir die rechtliche Lage bezüglich des Umgangs mit dem Sicherheitsdienst der Fa. Sehring von kompetenter Seite klären lassen (aus haftungsrechtlichen Gründen ohne Gewähr):

Der Sicherheitsdienst hat kein Recht, die Personalien festzustellen. Das hat nur die "Staatsgewalt" wie z.B. die Polizei.

Auch Festnahmen zur Personalienfestellung seitens des Sicherheitsdienstes sind nicht zulässig (Tatbestand der Freiheitsberaubung und ev. Körperverletzung). Es sei denn, ihr begeht eine schwere Straftat wie z.B. eine schwere Sachbeschädigung (was dort wohl nicht so einfach ist), einen Mitbadenden zu vergewaltigen, Heten unter Wasser tauchen oder so was. Einen einfachen Hausfriedensbruch durch in der Sonne herumliegen und friedliches Baden zählt wohl nicht dazu.

Also lasst den Sicherheitsdienst die Polizei rufen. Falls die Herren von der Fa. Sehring irgendwelche ungesetzlichen Dinge versuchen sollten, ruft selber die Polizeistation Langen an. Speichert diese Telefonnummer in Euer Handy:

Polizeipräsidium Südosthessen
Polizeidirektion Offenbach
Polizeistation Langen
Südliche Ringstraße 80
63225 Langen

Telefon: 06103 / 90 30-0

Was noch zu klären wäre, sind die Besitzverhältnisse. Heute habe ich immer noch keine Verbotsschilder der Fa. Sehring gefunden. Ich verstehe den zuständigen Mitarbeiter dort nicht. Wenn ich ein Grundstück pachte und wollte, dass sich dort keine Fremden aufhalten, würde ich zunächst mal auf den Zugangswegen Verbotsschilder aufstellen (billigste Lösung). Dann würde ich mir überlegen, ob ich ein Absperrseil spanne (auch noch billig) und falls das nichts nützt, einen Zaun erstellen (leider etwas teurer).  So, wie es bisher läuft, befindet sich die Fa. Sehring in einer rechtlichen Grauzone, über die sich trefflich unten am Wasser und vor Gericht streiten lässt.

Jeder arglose Seebesucher  geht davon aus, dass das Gelände im Eigentum und Besitz der Stadt Langen ist (und damit öffentliches Eigentum bzw. volkseigen) und nur sie auch das Hausrecht hat.  Zumal uns berichtet wurde, das die Polizeistation Langen sich auch nicht im Klaren über die Besitzverhältnisse ist.

Bitte vergesst nicht, uns zu  schreiben , falls ihr noch weitere Vorfälle erlebt.

frankfurt.gay-web - Die tun was !!!   (IP)


Langener Waldsee (wilder Teil) - Sicherheitsdienst macht Streß
 30.07.2004

Uns erreichen in den letzten Tagen E-Mail's von unseren geneigten gay-web Usern und informierten über weitere Probleme am Langener Waldsee.

Wir berichteten ja schon über einen Polizeieinsatz am 07.06.2004.

Der Sicherheitsdienst tritt demnach jetzt recht aggressiv auf. Es würden Personalien verlangt und mit Fixierung durch Handschellen gedroht, falls man sich weigert (also wer darauf steht - nichts wie hin). Außerdem würden abfällige Bemerkung über Homosexuelle fallen.

Der Verfasser des Artikel ist der Meinung, daß nicht eindeutig erkennbar ist, ob es sich hier wirklich um Privatgelände der Firma Sehring handelt. Er ging nach dem Vorfall am 7.6.2004 das ganze Ufer ab, und fand nur Schilder "Vorsicht Steilufer" und "Zutritt und Baden verboten - Der Magistrat der Stadt Langen (!!!!!!).  Auch fehlt eine Absperrung. Bei einer ev. Gerichtsverhandlung wäre der Vorwurf des Hausfriedensbruch wohl rechtlich sehr umstritten.

Ob der Sicherheitsdienst der Fa. Sehring Personalien unter Zwang aufnehmen darf oder nicht, wird gerade geklärt. Wir werden berichten.

Fakt ist leider, falls es sich wirklich um Firmengelände handelt, daß man dort kein Aufenthaltsrecht hat. Aber wie schon gesagt, ist das nicht erkennbar. Laut den Verbotsschildern hätte eigentlich nur die Stadt Langen dort Hausrecht.

Bitte seid doch so nett, und schreibt uns, falls ihr noch weitere Vorfälle erlebt.

(IP)


Schwule durch Polizeigewalt vom Langener Waldsee (wilder Teil) vertrieben
Langen, 07.06.2004 15:00

Plötzlich tauchten unten am Wasser Mitarbeiter vom Sicherheitsdienst der Firma Sehring auf und forderten die Leute auf, das Gelände zu verlassen, da es Privatbesitz sei. Andernfalls würde die Polizei kommen.

Viele scherten sich nicht weiter darum und blieb liegen. Eine Weile später erschien der Sicherheitsdienst in Begleitung von 2 uniformierten Polizeibeamten tatsächlich wieder. Die Sonnenhungrigen wurden von den Beamten abermals aufgefordert, den Strand zu verlassen. Begründet wurde das wieder mit den Hinweis auf Privatbesitz.  Andernfalls würden die Personalien zwecks Anzeige aufgenommen und man wird gewaltsam "entfernt". Es ergab sich eine kleine Diskussion, die aber zu nichts führte. Angeblich würden auch die "Heten" auf der anderen Seite des Sees  aufgefordert, zu gehen..

Unser Teammitglied, der den Vorfall miterlebt hat, konnte keine Hinweisschilder auf Privatbesitz am Ufer entdecken. Auch ist das Gelände nicht eingezäunt.

Wieder einmal werden die Schwulen diskriminiert. Das fängt an, das die Klappen vom Ordnungsamt kontrolliert werden und geht jetzt scheinbar weiter am Langener See. Als nächstes kommen dann Razzien in Bars und Saunen. Und das, obwohl bald der CSD in Frankfurt folgt, der eigentlich für mehr Toleranz und Verständnis zwischen "Heten" und Schwule/Lesben werben soll.
(IP)


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